Zu meiner Person
Als Kind jamaikanischer Eltern wurde ich im Dezember 1960 in London geboren. „Von Anfang an“ faszinierte mich der Umgang mit anderen Menschen.
So entschloss ich mich nach meiner Zeit am Waltham-Forest Pre-Nursing College und nach meinem Abitur eine Ausbildung an der High Barnet School of Nursing zur Krankenschwester zu absolvieren.
Hierauf folgten verschiedene Weiterbildungen und danach die zweite Ausbildung als Hebamme an der “High Wycombe School of Midwifery” und an der “Basingstoke General School of Midwifery“.
Während meines anschließenden Studiums der Soziologie an der North London Polytechnic (Fachhochschule) arbeitete ich als Krankenschwester im “National Hospital for Nervous Diseases Queens Square“ in den Abteilungen Neuromedizin, Neurochirurgie, HIV Intensivstation sowie als “Gemeinde/Hausgeburts“ Hebamme in dem Ort Tower Bridge in London.
Seit 1988 lebe und arbeite ich in Deutschland.
Es folgte die Tätigkeit als Familienhebamme im Gesundheitsamt der Stadt Hagen im Rahmen des Landesprogramms: “Gesundheit von Mutter und Kind“ zur Verringerung der Säuglingssterblichkeit. Einige Kolleginnen und ich waren als Pionierinnen in NRW als Familienhebammen anzusehen. Seit 2007 arbeite ich in Bochum und bin unter anderem verantwortlich für den Aufbau und die Umsetzung des „Pränatalen und früher-postnatalen Bochumer Präventionsprojektes".
Im Laufe meiner Tätigkeiten in den letzten knapp 20 Jahren als Familienhebamme erkannte ich, dass die Familienhebamme mehr und mehr an Bedeutung gewann und gründete im Jahr 2000 das Netzwerk „Familienhebammen“. Mit dem Internetauftritt
www.familienhebamme.de entstand das erste Online Portal für Familienhebammen und werdende Mütter.
Das Arbeitsfeld der Familienhebamme ist anspruchsvoll und verlangt Engagement und Kompetenzen, die weit über die herkömmliche Hebammentätigkeit hinausgehen.
Die Familienhebamme ermöglicht bedürftigen Familien von Beginn einer Schwangerschaft an, die nötige Unterstützung zu erhalten und sie fungiert als Drehscheibe bzw. Vermittlerin hin zu allen anderen sozial-medizinischen Diensten.
Vor diesem Hintergrund ist eine stärkere politische und damit finanzielle Unterstützung der Familienhebammen und ihrer Kooperationspartner wünschenswert, um eine flächendeckende Einrichtung obengenannter Präventionsprojekte zur Unterstützung der Elternkompetenzen „Von Anfang an“ zu ermöglichen.